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Das Institut für Archäololgische Wissenschaften befasst sich in Forschung und Lehre intensiv mit neuen Ansätzen und Techniken zur Vermittlung komplexer archäologischer Zusammenhänge: im Herbst 2011 startete das Projekt "Visualisierung von Befunddokumentationen anhand semantischer Netze" im Rahmen der neu geschaffenen Graduate School of the Arts (GSA) der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern und der Berner Fachhochschule, Departement Hochschule der Künste Bern. Seit April 2012 wird dieses Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Mirko Novák (Universität Bern) und Prof. Dr. Arne Scheuemann (Hochschule der Künste Bern) vom SNF gefördert.
Durch das Aufkommen sogenannter Virtueller Globen (wie z.B. NASA World Wind und Google Earth) ergeben sich vollkommen neue Möglichkeiten der didaktischen Wissensvermittlung auch und gerade in der Archäologie. Im Gegensatz zu papierbasierten Publikationen ermöglichen diese "Earth-Browser" den Nutzern, eine Region oder Grabungsstätte interaktiv zu erkunden. Die zahlreichen zusätzlich verfügbaren Datenquellen und detaillierten Satellitenbildern erlauben es dabei, die Stätten in ihrem naturräumlichen Kontext zu sehen und auf verschiedenen Massstabsebenen zu erkunden.
Virtuelle Globen werden am Institut für Archäologische Wissenschaften in Forschung und Lehre intensiv eingesetzt, aber auch für die Vermittlung von archäologischen Forschungsergebnissen an die breite Öffentlichkeit verwendet. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Visualisierung der Resultate der Feldprojekte im Ebenen Kilikien auf Google Earth.
Im Rahmen einer B.A.-Arbeit am Studienbereich Scientific Visualization / Wissenschaftliche Illustration der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK (betreut von Niklaus Heeb, ZHDK und Ralph Rosenbauer, IAW) befasst sich Martina Aeschlimann-Langer mit den Techniken und Methoden der graphischen Rekonstruktion kaiserzeitlicher römischer Tempel anhand von Fallbeispielen aus Italien und der Türkei.