Oppenheim, Max: Der Tell Halaf. Die beiden thronenden Göttinnen / Schächte darunter / Skorpionenmenschen (Bd. 6).
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Anlässlich des Abschlusses der diesjährigen Ausgrabungen auf dem Sirkeli Höyük wurde die Ausgrabung am 28. August von den Herren Hüseyin Ali Coş, Gouverneur (Vali) von Adana, Didier Chassot, Deputy Head of the Mission, Schweizerische Botschaft in Ankara, Zihni Aldırmaz, Oberbürgermeister (Büyükşehir Belediye Baṣkan) von Adana, Gürbüz Karakuş, Landrat (Kaymakam) von Ceyhan, Hüseyin Sözlü, Bürgermeister (Belediye Baṣkan) von Ceyhan, Nuh Yıldız, Kulturdirektor des Valilik von Adana, und Kazım Tosun, Direktor des Museums von Adana, unter reger Anteilnahme der regionalen Presse besucht.
Zu diesem Anlass wurde das Konzept eines „Sirkeli Research and Visitors Center“ im alten Bahnhof von Sirkeli am Fusse des Ruinenhügels vorgestellt. Ziel ist es, neben Forschungsräumen für die schweizerisch-türkische Grabungsmission auch ein Besucherzentrum mit Museumsbereich und Informationstafeln zur Geschichte des bronze- und eisenzeitlichen Fundortes selbst, zur benachbarten mittelalterlichen Burgfestung der Yılan Kale sowie zur Baghdad-Bahn anzulegen. Letzteres soll in historischen Waggons der Bahn erfolgen.
Die Ausgrabung verlief überaus erfolgreich und erbrachte ausgezeichnete Ergebnisse. Wir danken hierfür den türkischen Autoritäten – namentlich dem Ministerium für Kultur und Tourismus und der türkischen Botschaft in Bern –, den Geldgebern – dem SNF und der Firma ISKEN – sowie allen engagierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus der Türkei, der Schweiz und Deutschland.
Ein Team des IAW hat in Kooperation mit der Kantonsarchäologie Graubünden im Rahmen eines interdisziplinären Feldkurses den bronzezeitliche Siedlungshügel Crestaulta bei Surin in der Val Lumnezia neu untersucht. Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Presseberichten:
Vom 15. Juni bis 1. Juli fand eine Exkursion nach Zentral- und Ostanatolien statt. Dabei wurden folgende Siedlungsplätze und Museen besucht (Karte):
Neuerwerbungen der Bibliothek für Vorderasiatische Archäologie und Altorientalische Sprachen
Neuerwerbungen der Bibliothek für Archäologie des Mittelmeerraumes
Neuerwerbungen der Zentralbibliothek und Basisbibliothek Unitobler der Bereiche Archäologie / Alte Geschichte
Ab sofort können sich Interessierte über die Forschungsaktivitäten des IAW Bern im Ebenen Kilikien auch in Google Earth ein Bild machen! Weitere Informationen finden Sie hier.
Mit Wirkung ab dem 1. April 2012 fördert der Schweizerische Nationalfonds (SNF) für die Dauer von drei Jahren das Projekt "Visualisierung von Befunddokumentationen anhand semantischer Netze ".
Das IAW begrüsst herzlich Corina Steiner, welche ab dem 1. April als Photographin am Institut beschäftigt ist.
Am 24. März 2012 konnte die Datenerfassung für das Forschungsprojekt „The potential of Tandem-X DEM data for archaeological prospection - case studies in Plain Cilicia, Turkey“ vorerst erfolgreich abgeschossen werden. Seit dem 8. September 2011 waren im Rahmen dieser Untersuchung insgesamt ein Dutzend X-Band-Radar-Aufnahmen mehrerer antiker Stätten im Ebenen Kilikien (u.a. Sirkeli Höyük, Uzunoglan Tepesi und Magarsos) erfasst worden.
In der zweiten Jahreshälfte soll die Prozessierung der Daten erfolgen, um hochauflösende Höhenmodelle der Untersuchungsgebiete zu erhalten und Aufnahmen optischer Sensoren noch genauer referenzieren zu können. Die Kombination aus Höhenmodellen und Satellitenbildern wird in ein umfangreiches GIS (geographisches Informationssystem) integriert werden und als Forschunsginstrument zur Kartierung archäologischer Strukturen aber auch Klärung noch offener Fragen der historischen Geographie dienen.
Einen ersten Einblick in die laufenden Arbeiten gibt der Vortrag Dr. Stefan Erasmi am 4. Mai an der Tagung "Kulturlandschaft Kilikien".
In der Antikensammlung stand die Museumsnacht 2012 unter dem Motto "Klänge der Vergangenheit". Mit ein wenig Geschick und unter kundiger Anleitung bastelten Kinder von 18-20 Uhr bunte Rasseln und Dehtrommeln. Bis spät in die Nacht führten Studierende des IAW die Besucher in kleinen Gruppen durch die Antikensammlung. Ausgestellte, in Bern gefundene Knochenflöten und Repliken griechischer Musikinstrumente des Ensemble Melpomen wurden ergänzt durch Instrumente zum selber ausprobieren. Unter der fachkundigen Leitung von Res Margot gelang es den Besuchern, einem Antilopenhorn und nachgebauten Schilfrohrflöten verschiedene Töne zu entlocken. Frau Prof. Dr. Martina Seifert (Uni Hamburg) stellte in ihrem Vortrag die Musik in der Griechischen Antike vor, während Frau Prof. Dr. Britta Sweers (Uni Bern) die Musik der Azteken und Maya den Besuchern näher brachte. Grossen Anklang fand der Mitternachtsevent: der Basler Rapper Black Tiger rappte und interpretierte Homer's Ilias neu.
Vom 4. - 18. März führte ein Team des IAW unter der Leitung von Prof. Dr. Elena Mango einen Survey in Himera (Piano di Tamburino) durch. Dieser umfasste einen intensiven Oberflächensurvey (unter der Leitung von Prof. Dr. Elena Mango) und umfangreiche geophysikalische Prospektionen mittels geomagnetischer Prospektion, Bodenradar und elektrischer Tomographie (unter der Leitung von GGH). Zur Schaffung einer Kartengrundlage wurden unter der sowohl satellitengestützte Fernerkundung als auch geodätische Messungen (mittel Echtzeit-GPS und Tachymetrie) verwendet.
Im Rahmen des Berner Zirkel für Ur- und Frühgeschichte hält Prof. Dr. Elena Mango einen Vortrag zu:
Antike Büchersammlungen – welche Bedeutung und Funktionen hatten sie für die Römer?
8. März, 18.30 Uhr, Hauptgebäude, Hörsaal 114
Das IAW begrüsst ab dem 27. Februar herzlich Néhémie Strupler (Universität Strasbourg), der im Rahmen des "Deutsch-französisch-schweizerischen Graduiertenkolleg - Masse und Integration in antiken Gesellschaften" einen dreimonatigen Gastaufenthalt in Bern macht. Er promoviert bei Dominique Beyer (Strasbourg) und Reinhard Dittmann (Münster) über die Entwicklung der Unterstadt von Hattusa von der MBZ bis zur der SBZ.
Im Rahmen des Berner Zirkel für Ur- und Frühgeschichte hält Prof. Dr. Mirko Novák einen Vortrag zu:
Der Tell Halaf in Nordmesopotamien - Von der neolithischen Siedlung zur aramäischen Stadt Gozan.
26. Januar, 18.30 Uhr, Hauptgebäude, Hörsaal 114
Oppenheim, Max: Der Tell Halaf. Die beiden thronenden Göttinnen / Schächte darunter / Skorpionenmenschen (Bd. 6).
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